Das Uhrband aus dem Netz
October 4, 2007
Hirsch, StrapCulture und Co. lassen keine Glocken klingeln? UhrmacherInnen sind diese klingenden Namen als Hersteller der feinsten Armbandzwirne der Welt wohlgeläufig. So ein Uhrenarmband ist ja auch eine feine Sache.
Denn hätte man keines, dann fiele die Uhr bei der kleinsten Bewegung sofort vom Handgelenk – Ilse Buck hätte zwar vermutlich die reinste Freude mit dauerenden Bücken, aber zu unserem Entzücken ließen Uhrbänder die Taschenuhr ins Reich der Nostalgie entrücken.
Mit anderen Worten: ob Kettenglieder, ob gegerbte, geteerte, gefeederte und gefärbte Haut toter Schweine, Pfaue, Hühner, Kühe, Krodokile: aus jedem Leder lassen sich im Nu wunderbare Armbänder und eben auch Uhrenarmbänder anfertigen. Wer militanter Vegetarier und somit erboster Gegner einer jeglichen Form der Nutztierhaltung ist, gleichzeitig aber mit einer generellen Metallallergie das Licht dieser Welt erblickte, der muss seine fünf und zwanzig fanstatilliarden teure Relox auch nicht an einem feuchten Strohhalm befestigen: das gute Kunststoffband mit Gumminteil macht wieder gut, was der böse Mensch und Mutter Natur versaut haben.
Was haben nun Uhrbänder mit Web 2.0 zu tun? Alles, wenn man sie direkt über eine Webseite bestellen, plus dem passendem Werkzeug, um die schönen Bändchen unwiderbringlich am ihrem zukünftigen Arbeitsplatz zu fixieren. Keine nachhaltige Zeitmessung ohne haltbares Uhrband! Kein gesellschaftlicher Fortschritt ohne Uhrbänder aus dem Netz? Wer weiß, billiger als in der Uhrbandfabrik um die Ecke ist’s allemal!
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